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Ein Bunker für den Frieden

100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs setzt der Künstler Rainer Tappeser ein Zeichen für die deutsch-französische Freundschaft: „PAIX“ strahlt nahe dem lothringischen Dorf Brandeville auf einer Bunkerwand. Die Farbe für das Kunstwerk ist eine Spende von Sonnen-Herzog aus Düsseldorf.

Der ehemalige Schutzraum im Nordosten Frankreichs, der Wahlheimat Tappesers, fällt schon von Weitem auf: In großen gelben Lettern hat der Künstler den französischen Begriff für Frieden über die Fassade des Bunkers aus den 40er-Jahren gemalt. Ganz in der Nähe kämpften im August 1914 deutsche und französische Truppen gegeneinander. Die Westfront verlief nicht weit entfernt. „Im Gedenken daran habe ich den Bunker als Kriegssymbol mit dem Wort PAIX besetzt“, so Tappeser.

Dem gebürtigen Düsseldorfer ist es auch ein persönliches Anliegen, für internationale Versöhnung einzutreten: Seit 2007 lebt und arbeitet er zeitweise in Brandeville an der französisch-belgischen Grenze. „Mit dieser Geste möchten meine Frau und ich auch für die herzliche Aufnahme in unserem Dorf danken. Anlässlich des 100-Jahr-Gedenkens an die Schlacht von Brandeville haben wir ihm diese Arbeit übergeben.“ Die Farbe für Tappesers Friedensbotschaft stellte Sonnen-Herzog zur Verfügung.

Spontane Farbspende für die Kunst

Rainer Tappeser ist seit Jahrzehnten Kunde bei dem Familienbetrieb in seiner Heimatstadt. Um zu günstigen Konditionen Farbe für sein aktuelles Projekt in Frankreich zu erhalten, wandte er sich an Kundenberater Jochen Schubert. Der gab die Bitte weiter. Stephan Sonnen zögerte nicht: „Dass ich geschichtsinteressiert und seit einem längeren Frankreichaufenthalt vor 25 Jahren auch sehr frankophil bin, ist kein Geheimnis“, so der Geschäftsführer, verantwortlich für Marketing und Vertrieb. Kurzerhand spendete das Unternehmen Rainer Tappeser das gesamte Material: Grundierung und Beton-Coating von Caparol im gewünschten Farbton. „Tappesers Projekt ist ein klares Bekenntnis zur besonderen deutsch-französischen Freundschaft, das durch die Nähe zu den Schauplätzen des Ersten Weltkriegs noch an Kraft gewinnt“, sagt Stephan Sonnen. „Solch ein bleibendes Kunstwerk, zumal von einem Düsseldorfer, unterstützen wir sehr gern.“

Der Bunker war im Sommer 2014 Teil eines Parcours zeitgenössischer Kunst an öffentlichen Plätzen und Gebäuden der Maas-Region. Inhaltlich hat Tappeser seine Arbeit dem Politiker Jean Jaurès gewidmet, der sich bereits Anfang des 20. Jahrhunderts für die deutsch-französische Freundschaft engagierte und sich gegen einen möglichen Krieg zwischen den beiden Nachbarn einsetzte. Jaurès starb am 31. Juli 1914 durch ein politisches Attentat, unmittelbar bevor Deutschland seiner Heimat den Krieg erklärte.

 

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