ZURÜCK ZUR NEWSÜBERSICHT

News

Seit diesem Jahr ist Jörg Schmitz (2. v.r.) neuer Obermeister der Maler- und Lackiererinnung Düsseldorf. Mit seinem Stellvertreter Marc Kleinau (r.) besuchte er die Zentrale von Sonnen-Herzog in Düsseldorf. 

Innungsobermeister Jörg Schmitz im Gespräch mit Margarete Sonnen.

„Die Innung braucht einen starken Handel“

Seit Jahresbeginn ist Jörg Schmitz als Obermeister der Maler- und Lackiererinnung Düsseldorf im Amt. Anfang Mai besuchte er die Zentrale von Sonnen-Herzog in der Pinienstraße. Im moderierten Gespräch tauschen Jörg Schmitz und Margarete Sonnen sich über die Entwicklung der Branche und die wichtige Partnerschaft zwischen Verband und Handelsunternehmen aus. 

Herr Schmitz, welche Projekte möchten Sie als Obermeister vorantreiben?

Schmitz: Es gibt zwei zentrale Themen. Das sind zum einen Ausbildung und Auszubildende. Wir möchten auch die Betriebe dabei unterstützen und ihnen vermitteln, wie sie es richtig angehen. Zum anderen legen wir den Fokus auf die Innung selbst. Wir wollen neue Mitglieder gewinnen und erreichen, dass es wieder etwas Besonderes ist, ein Innungsbetrieb zu sein – wir bieten Mehrwert für den Betrieb, aber auch für seine Kunden.

Welche Bedeutung hat die Beziehung zwischen der Innung und Handelspartnern wie Sonnen-Herzog?

Schmitz: Die Innung kann nur stark werden, wenn uns der Handel unterstützt. Das betrifft die Zusammenarbeit für Aus- und Weiterbildung ebenso wie Vorträge und Workshops. Der Austausch ist sehr wichtig. Davon profitieren natürlich beide Seiten: Der Handel kann Kunden gewinnen und wir erreichen die Betriebe.

Sonnen: Für uns ist die Innung als Partner von großer Bedeutung. Auch als Forum. Schließlich sind es unsere Kunden und wir wollen wissen, was sie bewegt. Mit Angeboten für Auszubildende investieren wir in den Nachwuchs des Handwerks und damit auch in unsere eigene Zukunft.

Haben Sie Nachwuchssorgen?

Schmitz: Die Zahlen gehen im gesamten Handwerk zurück, auch bei uns. Vor zehn Jahren haben wir bundesweit doppelt so viele Lehrlinge im Maler- und Lackiererhandwerk ausgebildet. Heute spüren wir, dass immer weniger junge Menschen ihre berufliche Zukunft in der Branche sehen.

Sonnen: Es wird anspruchsvoller. Auch Unternehmen müssen heute mehr tun, um gute Auszubildende zu finden. Wir erhalten zwar viele Bewerbungen und haben einen guten Ruf. Aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen.

Was tun Sie, um junge Menschen für das Handwerk zu gewinnen?

Schmitz: Wir besuchen Schulen und bieten Praktikumsstellen an. Es geht darum zu zeigen, dass dieser Beruf unheimlich viel Spaß macht. Ich finde es immer noch toll, in eine Wohnung zu kommen und zu sehen, was getan wurde. Seit dem 11. Mai ist auf unserer Webseite eine Azubibörse eingebettet. Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz suchen, können hier ihre Bewerbung online einstellen. Zugang zu diesem Portal haben alle Innungsmitglieder. Sie loggen sich ein und können interessante Kandidaten direkt kontaktieren.

Wie schätzen Sie die künftige Entwicklung der Branche ein?

Schmitz: Für Großbetriebe wird es schwieriger. Denn bei Neubauten sinkt der Anteil der Malerarbeiten, das sieht man auch hier in Düsseldorf. Moderne Architektur bedeutet Naturstein, Glas und Kunststofffenster. Gleichzeitig verändert sich der Renovierungszyklus. Tapeten, Böden oder Anstriche mit Dispersionsfarben halten heute sehr viel länger. Dafür hat das Malerhandwerk Wärmedämmung und Böden hinzugewonnen. Das Privatkundengeschäft entwickelt sich gut, ein schönes Zuhause ist den Menschen wieder wichtig. Und wir haben tolle Materialien.

Sonnen: Für uns bleibt es entscheidend, nah an unseren Kunden zu sein, mit ihnen zusammenzuarbeiten und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Schmitz: Denn wie Endkunden wünschen sich natürlich auch die Betriebe alles aus einer Hand.

 

 

ZURÜCK ZUR NEWSÜBERSICHT

NEWSLETTER
Jetzt verpassen Sie nichts mehr. Aktuellste Infos zu Trends und Produkten. 
Mehr erfahren...
FARBEN MISCHEN
Hier können Sie aus über 10.000 Farben Ihre individuelle Lack-, Lasur-, Wand- oder Fassadenfarbe mischen lassen! Mehr erfahren...
AKTUELLES ZUM UNTERNEHMEN
Stabwechsel in Wuppertal
Zum Jahresbeginn hat Carola Erdmann die Leitung der Wuppertaler Niederlassung von Horst Scholz übernommen. Er verabschiedet sich nach 15 erfolgreichen Jahren in den Ruhestand. Mehr erfahren…
AKTUELLE PROJEKTE
Alles wieder im Lack
Seit 1971 war „Schnaufi“ die Attraktion für Solinger Kinder. Bis 2012 der TÜV Rheinland die Kletterlok aus Sicherheitsgründen sperrte. Eine Initiative hat „Schnaufi“ jetzt fit gemacht. Dank einer Farbspende von Sonnen-Herzog sieht der Wagen wieder wie neu aus. Mehr erfahren…
Sonnen Herzog GmbH & Co.KG
Zentrallager und Verwaltung
Pinienstraße 20
40233 Düsseldorf

Telefon: 0211 - 73 73-0
Telefax: 0211 - 73 73-159 /-189
E-Mail: kontakt@sonnen-herzog.com
  • Farben
  • Tapeten
  • Bodenbeläge
  • Werkzeug