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Schwebender Teppichboden für die Raiffeisenbank Heinsberg

Die Vorzüge von Teppichboden lassen sich am besten anhand des konkreten Objekts aufzeigen. Handwerksbetrieb und Kunde schätzen die Fähigkeiten des repräsentativen Bodenbelags.

Der Bauherr hat sich ganz bewusst für Teppichboden entschieden: Im laufenden Betrieb lässt die Raiffeisenbank in Heinsberg auf allen vier Etagen des Gebäudes einschließlich des Eingangsbereichs und der Schalterhalle neuen Teppich verlegen. Bis zum Frühjahr 2015 verarbeiten die Bodenleger vom Malerbetrieb Pelzer aus Birgden hier insgesamt 1.800 Quadratmeter des Tuftingvelours Girloon Gill 03 – in einem exklusiv für die Bank gefertigten Individualdesign. Der Teppichboden verfügt über mehrere Besonderheiten, die allesamt exemplarisch für die Fähigkeiten des Materials stehen.

Hochwertiger Gehkomfort

Griloon liefert der Raiffeisenbank eine Sonderausführung mit der Rückenvariante „silentTEX“. Das 950 Gramm Akustikvlies wird unter den Teppich kaschiert und ist mit dem Blauen Engel ausgezeichnet; es ermöglicht eine fast lose Verlegung und schafft eine Raumschallabsorption von bis zu 60 Prozent im Bereich der Sprachverständigung. Hinzu kommt eine sehr gute Trittschall-Dämmung bis 32 dB.

Die Verarbeiter fixieren den Belag nur im Wand- und Nahtbereich mit dem Girloon-Klebeband „silentTape“ und verhelfen ihm mit einem Kniespanner zu einer leichten Vorspannung. Zwischen Untergrund und Belag bildet sich ein Luftpolster, das Schritt- und Druckbelastungen abfedert – ähnlich wie bei einem mit Nagelleisten verspannten Teppichboden. Den hohen Komfort bestätigt Vorstandssekretärin Beate Ulrich: „Der Teppich ist so angenehm weich, dass man beim Gehen förmlich schwebt.“ Zudem sorge er für ein schönes Gesamtbild und harmoniere perfekt mit den Möbeln.

Warum Teppichboden bei Banken nach wie vor beliebt ist

„In einer Bank erfüllt der Teppichboden auch eine repräsentative Funktion“, so Georg Pelzer. „Er muss langlebig, flammenhemmend, schmutzunempfindlich sowie antistatisch sein und den Belastungen durch Stuhlrollen, Tische und Schränke standhalten.“ Ein textiler Bodenbelag erreicht nicht nur besonders gute Werte in der Schalldämpfung, sondern entlastet das menschliche Stütz- und Bewegungssystem beim Gehen und Stehen auch besser als andere Materialien. Durch seine offenporige Oberfläche bindet Teppich – anders als Holz- oder Steinböden – zudem Feinstaub sowie den darin enthaltenen Hausstaubmilbenkot.

Georg Pelzer und sein Team haben im Juli 2014 mit den Anstrich- und Verlegearbeiten in Heinsberg begonnen. Der Partnerbetrieb von Sonnen-Herzog war bereits für andere Standorte der Bank tätig. Pelzers Unternehmen ist in zweiter Generation seit 1958 familiengeführt; der Malermeister arbeitet mit acht Gesellen sowie einem Lehrling zusammen und betreibt am Firmensitz in Birgden ein Maler-Fachgeschäft. Seit Sonnen-Herzog eine Niederlassung in Aachen betreibt, kauft Pelzer seine Farben und Bodenbeläge sowie das erforderliche Zubehör hier bei Ralf Vondeberg und seinem Team.

Sonnen-Herzog möchte Teppichboden wieder positiv ins Gespräch bringen und unterstützt daher die Kampagne „TeppIch & Du“ (wir berichteten in Newsletter 1/2014). Die Initiative informiert Kunden über die Vorteile des Bodenbelags.

 

Verlege-Telegramm

Den bestehenden Calciumsulfat-Fließestrich des Hohlraumbodens in den Bankbüros ließ Georg Pelzer mit einer 16er Körnung schleifen, absaugen und mit einer verseifungsresistenten Spezial-Kunstharzdispersion grundieren. Anschließend rakelten die Bodenleger eine selbstverlaufende, zementäre Spachtelmasse zwei Millimeter dünn auf. Nach dem Nahtschnitt fixierte Pelzer mit seinen Kollegen die vier Meter breite Bahnenware des Teppichbodens mit dem Girloon-Klebeband „silentTape“ an den Wand- sowie den Nahtbereichen und spannte ihn mit dem Kniespanner.

In den Bankfluren verlegten die Verarbeiter 48 x 48 cm große Teppichboden-Fliesen desselben Belags mit einer sehr emissionsarmen, ablösbaren Spezial-Fixierung auf vorhandenem Doppelboden. Zuvor hatten sie den Untergrund mit einer Fassadenspachtelmasse dünn abgezogen, damit sich die einzelnen Doppelboden-Platten später problemlos herausnehmen lassen. Während eine normale Nivelliermasse erst ab 2 mm Stärke Stuhlrollen-Eignung erhalte, könne die verwendete Fassadenspachtelmasse ganz scharf abgezogen werden, erklärt Pelzers Mitarbeiter Dieter Grun: „Bei diesem Produkt gilt je dünner, desto besser.“

 

Autoren: Heinz Kamps / Michael Spohr

 

 

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